Apple ist wohl die Marke, die ich seit Jahren am aufmerksamsten verfolge - von der ich aber dennoch noch nie selbst ein Produkt erwarb. Klingt paradox. Ist es das?
Wie kam es dazu, dass ich auf Apple aufmerksam wurde? Anfang - Mitte der Neunziger, ca. 1992 meinten meine Eltern, dass es doch mal an der Zeit wäre sich einen Computer für den häuslichen Gebrauch ( == Briefe schreiben ) zu zu legen. Vermutlich beeinflusst von guten Freunden (ich weiß es nicht genau und bin zu faul es genau zu recherchieren, da es nicht so entscheidend ist) entschieden sie sich damals für einen “Apple Macintosh”. Ja, man sprach damals bei uns tatsächlich von Macintosh und nicht von Mac, was ich jetzt - wenn ich einen blassen Schimmer hätte - einfach auf die 90er schieben könnte. Ist aber auch egal.
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Es muss wohl sowas wie Schicksal gewesen sein (wenn man daran glaub) das Stumble mich vor etwa zwei Wochen auf den englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu OSx86 führte. Dort durfte ich lesen das es sich eine wachsende Community zur Aufgabe gemacht hat, Mac OS auf “normalen” PCs zum Laufen zu bringen. Dabei ist sie - vor allem begünstigt durch Apples Quasi-Umstieg von PowerPC- auf Intel-basierte Hardware - auch relativ erfolgreich. Ich wurde natürlich sofort hellhörig, da ich grade mal wieder relativ genervt von Windows war, da es anscheinend mindestens eine Neuinstallation pro Jahr benötigt und mal wieder vollkommen verschlackt und langsam war. Ich informierte mich kurz über die Kompatibilität meiner Hardware, und kam zu dem Schluss das wohl alles bis auf die WLAN Karte und den Kartenleser lauffähig sein sollte. Also her mit der Installations-DVD, eine 15 GB große Partition mit einer (kaputten) Kubuntu Installation hatte ich auch noch, überschrieben, fertig… naja fast. Da der Installationsprozess beim ersten Versuch anscheinend nicht genügend Aufmerksamkeit gekriegt hatte (das ein oder andere Häkchen vergessen) musste das ganze nocheinmal wiederholt werde. Jetzt läuft der Leopard schon seit einer Woche, ist schneller als Windows, hat längere Akkulaufzeit und, was meiner Meinung nach der größte Vorteil ist, keine registry. Windows-Programme die ich unbedingt brauche kann ich relativ einfach mit sowas wie wine emulieren, und zum Zocken tuts Windows zur Not auch noch. Denn nur dafür und wenn ich unbedingt WLAN brauche starte ich es noch (kompatiblere Karte für nen paar Euro ist schon bestellt). Der Einstieg fiel mir deutlich leichter als bei den Verschiedenen Linux Distributionen, solle also nicht irgendwas fatales passieren (ich zerschieße die Installation, Microsoft macht nen gutes Betriebssystem,…) werd ich wohl erstmal bei OS x86 blieben.