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Archiv für die Kategorie 'Technik'

Hackintosh

Es muss wohl sowas wie Schicksal gewesen sein (wenn man daran glaub) das Stumble mich vor etwa zwei Wochen auf den englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu OSx86 führte. Dort durfte ich lesen das es sich eine wachsende Community zur Aufgabe gemacht hat, Mac OS auf “normalen” PCs zum Laufen zu bringen. Dabei ist sie - vor allem begünstigt durch Apples Quasi-Umstieg von PowerPC- auf Intel-basierte Hardware - auch relativ erfolgreich. Ich wurde natürlich sofort hellhörig, da ich grade mal wieder relativ genervt von Windows war, da es anscheinend mindestens eine Neuinstallation pro Jahr benötigt und mal wieder vollkommen verschlackt und langsam war. Ich informierte mich kurz über die Kompatibilität meiner Hardware, und kam zu dem Schluss das wohl alles bis auf die WLAN Karte und den Kartenleser lauffähig sein sollte. Also her mit der Installations-DVD, eine 15 GB große Partition mit einer (kaputten) Kubuntu Installation hatte ich auch noch, überschrieben, fertig… naja fast. Da der Installationsprozess beim ersten Versuch anscheinend nicht genügend Aufmerksamkeit gekriegt hatte (das ein oder andere Häkchen vergessen) musste das ganze nocheinmal wiederholt werde. Jetzt läuft der Leopard schon seit einer Woche, ist schneller als Windows, hat längere Akkulaufzeit und, was meiner Meinung nach der größte Vorteil ist, keine registry. Windows-Programme die ich unbedingt brauche kann ich relativ einfach mit sowas wie wine emulieren, und zum Zocken tuts Windows zur Not auch noch. Denn nur dafür und wenn ich unbedingt WLAN brauche starte ich es noch (kompatiblere Karte für nen paar Euro ist schon bestellt). Der Einstieg fiel mir deutlich leichter als bei den Verschiedenen Linux Distributionen, solle also nicht irgendwas fatales passieren (ich zerschieße die Installation, Microsoft macht nen gutes Betriebssystem,…) werd ich wohl erstmal bei OS x86 blieben.

‘Cause time goes by and life goes on..

“Und noch ein Browser. Als ob man das gebraucht hätte. Gibt doch schon genug. Und dann auch noch von der lieben - don’t be evil - Datenkrake Google.”

Nein, so ist es nicht. Wenn der Browser bzw. Google das erfüllt, was der Comic verspricht, so stellt Googles Browser eine Bereicherung da. Denn das was im Comic steht, stimmt nun mal. Und wen hat es selbst beim wirklich nicht schlechten Firefox genervt, das nach ein paar Stunden intensiven surfens irgendwann ein “rien ne va plus” am Horizont erschien.

Ich jedenfalls bin sehr gespannt, ob Chrome das Versprochene ha darüber und ich will ihm darin folgen, es klingt banal, aber man muss jene raren Abende betonen, an denen man einschläft und denken kann: Für heute ist alles gesagt.

Zufriedenheit. Das Höchste! Ein bisschen Glück. Das Wunderbarste! Denn: Was willst du mehr von einem Abend, was willst du mehr von deinem Leben? Und wenn Mr Dave von “promilleschwanger” schreibt, dann heißt das nicht, dass man nicht mehr denken und reden konnte - diese Zeiten sind passé - nicht ganz vielleicht, aber im Großen und Ganzen doch. Klar, ein paar sprachliche Ungelenktheiten. Aber das belustigt doch eher und als dann doch irgendwie humorvoller Mensch kann man ja auch über sich selbst lachen.

Weitere Worte will ich nicht verlieren, ich könnte noch schreiben, das Düsseldorf schöner ist, als ich dachte, aber man will ja auch nicht zu sehr rumschleimen… ;-)

Openmoko - Golem versucht zu testen testet.

Vorbemerkung: Diesen “Artikel” habe ich, nach dem sich js von Golem.de in den Kommentaren gemeldet hat, etwas “entschärft” - aus freien Stücken, wohlgemerkt. Das Ganze, was ich hier geschrieben habe, lässt sich wohl am Besten als “Hintergrundergänzung” zum Golem-Test beschreiben ;) .

Sorry Leute, jetzt wird es technisch. Golem.de hat das OpenMoko Neo FreeRunner getestet und auch wenn man sich wohl wirklich Mühe gegeben hat, der Test ist so nicht komplett. Da fehlt was: Nämlich das Verständnis für die Idee dahinter. Und ein ernstzunehmender Ausblick auf die Zukunft.

Vor OpenMoko gab es bekanntlich auch schon Linux auf Mobiltelefonen, der derzeit meines Erachtens bedauerlicherweise angeschlagene US-Hersteller Motorola hat da eine besondere Position mit seinen EZX und LJ/MOTOMAGX-Plattformen. Leider waren (und sind) für diese Geräte keine Erweiterungen über native Programme (sprich Non-J2ME) angedacht (keine offiziellen SDKs verfügbar, edit: Doch, seit heute gibt es eins für MOTOMAGX) - das es die mittlerweile dennoch gibt, ist der Verdienst einiger freier Entwickler, die SDKs entwickelt haben und Software portiert haben - mit großem Aufwand.

Die Enttäuschung in der Community war also relativ groß - zwar hat Motorola (auch nicht wirklich von sich aus) ein paar Sourcecodes freigegeben, aber das Interface ist nun mal QTopia-basiert - unter einer proprietären Lizenz - und der Kernel stammt (mindestens bei den Linux 2.4-EZX-Geräten) von Montavista - was nicht im geringsten schlecht für die Geräte ist, denn das Powermanagement und andere sonstige Problembereiche fallen nicht negativ auf . Aber “frei” im Sinne von Freier Software ist das Alles nicht.

Seit 2005 gibt es das OpenEZX-Projekt, welches an einem freien 2.6 Kernel für die EZX-Geräte arbeitet - eine großartige Sache, wie ich finde, auch wenn OpenEZX bislang auf keinem der Geräte, die es unterstützt wirklich im Alltagseinsatz nutzbar ist - was zeigt, wie schwer es ist, für Hardware, die nicht komplett spezifiziert ist, zu entwickeln. Aber nun zurück zu OpenMoko.

Die Idee, ein Gerät zu konzipieren und dies mit wirklich freier Software und möglichst freier Hardware ist eine verdammt Mutige. Das ist kein Kinderspiel, ich kann mich errinnern, wie lange es dauerte, bis feststand, welchen WLan-Chip der FreeRunner (damals Neo 1973 GTA02) denn bekommen würde.
Weiterlesen von ‘Openmoko - Golem versucht zu testen testet.’

WordPress 2.6

Da ist man gerade wieder da, hat das Blog frisch aufgesetzt in einer Datenbank ohne Altlasten und was passiert?

Richtig: Die liebe Blogsoftware braucht ein Update. “Braucht” im Sinne von: Sollte man tun, denn es gibt keine Bugfixes mehr für die Vorversion.

Es gibt aber auch ein paar neue Features in Wordpress, deren tatsächliche Nützlichkeit sich zwar noch herausstellen muss, hier ein paar die besonders gut klingen:

Versionierung der Beiträge (bekannt von Wiki-Software)

SSL - Support für den Adminbereich

Caching von statischen Dateien mit Google Gears

(via wordpress-deutschland.org | Download DE-Edition)