“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft”
– Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen
Ich kann DNS-Sperren umgehen. Also: Ich weiß, wie ich bei verschiedenen Systemen mal einen anderen DNS verwende. Und wenn ich es nicht wüsste, wüsste ich, wie ich an die Information komme. Und nein, ich habe in dem Bereich keine besondere Ausbildung.
Und ich mag es gar nicht, mit irgendwelchen Pädokriminellen deswegen in eine Schublade gepackt zu werden. Und ich bin mir sicher, dass das der Berufszweig der Informatiker, IT-Systemelektroniker (und wer das noch alles kann..) auch nicht mag.1 Denn auch wenn die Arbeit mit Computern nicht immer toll ist, so ein “widerwärtiges Geschäft” wie das der Bundesfamilienministerin scheint es mir bei Weitem nicht zu sein.
Nicolas Darrot ist ein Installationskünstler oder sagen wir es anders: Höllenmaschinenbauer. Denn er arbeitet auch mit Teilen von toten Tieren.
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Als ich gestern im Fernsehen die Meldung “Aigner verbietet MON 810″ sah, habe ich mich, das muss ich ganz ehrlich gestehen, gefreut. Der Nachsatz des ZDF-Nachrichtensprechers “Für den Hersteller Monsanto ist das ein schwerer Schlag” rief bei mir dann aber nur Kopfschütteln hervor.
Warum? Irgendwie meinte ich mich zu entsinnen, dass Monsanto ein globaler Konzern ist und der deutsche Agrarmarkt für Genmais kann eigentlich nicht so groß sein - solang aus dem deutschen Verbot nicht weitere folgen. Aber: Warum ist das dann ein “schwerer Schlag”?
Also machte ich eben mich ein wenig an die Google Sucheingabe, Recherche. Zuerst auf der Monsanto-Webseite, die es (wenn ich mich nicht verzählt habe) in Versionen für 61 Länder gibt. Also doch ein “Global Player”. Ein Gentechnik-Unternehmen mit Gen-Freier Kantine.Weiterlesen von ‘MON 810. Eine Debatte, bitte!’
Ja, ich weiß, es ist Mittwoch. Und ich hätte schon seit Montag Zeit gehabt, eine neue Folge dieser Serie abzuliefern. Aber: Ich musste erst mal entspannen.
Denn ich habe eine Klausur geschrieben (und mit > 99% Sicherheit bestanden), die mich über ein Jahr lang auf eine gewisse Weise belastet hat. Die mich unentspannt gemacht hat, insbesondere zuletzt, weil es bei der Klausur nicht nur um die Klausur an sich ging.
Was macht man also so, wenn man als glücklicher Student weiß, dass man genau eine Woche hat, bis der Wahnsinn in Form des nächsten Semesters wieder los geht? Ich kann´s nicht beantworten, ich kann nur für mich sprechen: Ich habe zunächst mal einen 11er-Kasten Bier besorgt und kaltgestellt, um mit freundlichen Leuten aus dem Wohnheim am Abend ein Bier zu genießen. Gut, wie der Zufall es wollte, begann der Abend dann schon um 13 Uhr, aber was soll´s. Weiterlesen von ‘Die Welt und ich (21): Entspannungspolitik’