“Geh nicht bei rot über die Straße,”, sagt die innere Stimme, “da vorne ist ein Kind, was soll das denn denken?”
“Kämm dir deine Haare, sonst siehst du aus wie ein Penner.”
Es ist immer das Selbe. Wo du auch gehst und stehst, immer heißt es, gewisse Normen, gewisse Konventionen, gewisse Erwartungen zu erfüllen. Wenn du ein grimmiges T-Shirt an hast, dann guck auch grimmig - Substanz hat das alles nicht.
Aber: Was hat schon Substanz? Willst du dich auflehnen? Willst du sagen, hey, lasst mich doch in Ruhe, ich bin nicht so wie ihr und ich will auch nicht so sein? Und wenn ja, bist du bereit dazu? Wirst du weiter gehen als du willst und wird das was verändern?
Verändern wird sich nichts - wir sind alle manipulierte Manipulierer. Das ist der ewige Alltag.









Ich kann an dieser Stelle nur das Lied “Pizzaschachteln” von Clueso zitieren. “Und wieso fühl ich mich trotzdem so gut?” singt er, obwohl in seinem Zimmer Chaos herrscht. “Pizzaschachteln stauen sich, ich fühl mich frei dabei, denn andere trauen sich nicht. Das mit mir was nicht stimmt, das glaub ich nicht.” Solange man sich mit seinen eigenen Konventionen gut fühlt, sollte man auch nur diese befolgen.